Ach je, was ist denn hier passiert? ist hier eine Bombe eingeschlagen? rief eine Freundin aus! Das hat mich dann doch schwer gewundert, ist es doch für mich ein äusserst feinsinniges oder fast schon maniriertes Arrangemt aus alten weissen Emailwaren, rostigem Blech, garniert mit ein paar schwarzweissen Akzenten. So unterschiedlich kann man die Dinge sehn.

Dazwischen werden ab dem Frühling violette und weisse ausgefallene Blumen blühen ,die im Dschungel des übrigen Gartens unterzugehen drohten.
Steffi, green-art ist gestorben. Ich kann das nicht wirklich begreifen. Das Bild erscheint mir wie ein wilder, aufrührerischer Gruss aus dem Jenseits.

Bauwagen in Berlin-Karow, schabloniert mit Schablonen aus der Sammlung von frauvonbrevern 2011

Schablonen:
1988 "Karos" Dekor Lilie&Karo Cocktail Berlin RvB
1991 "a plus tard" Oranienstr. Berlin anonym
2004 "rosen rot" Keramikkacheln RvB Karow
2010 "ohne Titel" millhouze Karow
die vogelmiere ist durch die feuchtwarmen tage im oktober noch mal üppig gewachsen! das muss man vor dem winter doch noch essen!
nur leider mag ich den "brizzegrünen" geschmack von vogelmiere so gar nicht. zwar weiss ich, dass sie wertvolle inhaltsstoffe hat, doch habe ich sie bisher gemieden. jetzt habe ich entdeckt, dass man eine schmackhafte käsesosse, damit machen kann, wichtig ist die klein geschnittene oder pürierte vogelmiere ganz zum schluss in die fertige sosse einzurühren, die dann appetitlich "brizzegrün" aussieht.
Die an der Überhöhung der Arbeit gekoppelten Verhaltensweisen und Denkmuster können wohl nur überwunden werden, wenn uns bewusst wird, dass wir – inmitten des gigantischen Angebots an Gütern und Dienstleistungen – Mangel leiden. Und zwar leiden wir Mangel an all jenen Aspekten des Lebens, die sich der Verwertung, d. h. der Verwandlung in ein Profit bringendes Warenangebot entziehen.
dieser schöne satz ist leider nicht von mir!
in diesem sinn: "es lebe die Berliner Tafel"
ja, das ist erst mal vorbei. das design-objekt von Rosemarie Sansonetti damals nuovo aera in bari hat sich sauber in die einzelteile aufgelöst. ein paar jahre aufenthalt im freien haben das ihre getan.
ich mag es sehr, wenn die dinge sich so sauber verabschieden. es war ein lichtobjekt, der rupfenbezug auf dem metallrahmen hat sich rückstandslos aufgelöst, die elektroinstallation hat längst einen anderen einsatz gefunden,und die hölzerne transportkiste wird wohl ins brennholz wandern. das metallgestell heb ich erst mal auf - man weiss ja nie
ach, du schreck! ich hatte mich schon gewundert, als in einem blumenbeet ein seifenkraut aufgetaucht war. vor jahren hatte ich mal ein wildes seifenkraut in den garten gepflanzt, aber das war mindestens 30 m entfernt.
bei der rekultivierung dieses gartenstücks bin ich dann auf dieses gut fingerdicke wurzelgeflecht gestossen, und das war nur ein kleiner teil.
das hat mich auf die idee gebracht, dass es möglicherweisen nicht selten geworden ist wegen seiner heftigen nutzung zur herstellung von pflanzenseife, sondern weil es ein übler übernehmer ist! könnte das sein?